Bebauungsplan Nr. 8 „Laubfeld“

Bekanntmachung

(mit Übersichtskarte)

 

Bauleitplanung der Gemeinde Messenkamp

Bebauungsplan Nr. 8 „Laubfeld“

 Auslegungsbeschluss

 Der Rat der Gemeinde Messenkamp hat dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 8 „Laubfeld“, sowie dem Entwurf der Begründung zugestimmt und die öffentliche Auslegung gem. § 3 (2) Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.

 

Plangebiet

Das Plangebiet liegt in der Gemarkung Messenkamp, Flur 1. Das Plangebiet umfasst das Flurstück 53/5 (teilweise)

Die Abgrenzung des Plangebietes im nebenstehenden Übersichtsplan dargestellt.

 

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung:

 

Ziel ist es ein neues gemeinsames Feuerwehrgerätehaus für die Feuerwehren Messenkamp und Altenhagen II zu errichten.

Der Neubau würde die feuerwehrtechnischen Anforderungen erfüllen und die Zusammenarbeit der Feuerwehren verbessern.

Der Standort des Gerätehauses berücksichtigt im Besonderen auch den Immissionsschutz.

 

In der Flächennutzungsplanung ist dieser Bereich als Fläche für die Landwirtschaft ausgewiesen. Eine Änderung der Flächennutzungsplanung hat die Samtgemeinde Rodenberg beschlossen. Die Änderung erfolgt im Parallelverfahren durch die Samtgemeinde Rodenberg.

Für die Belange des Umweltschutzes wird eine Umweltprüfung durchgeführt. Hierbei werden die voraussichtlichen Umweltauswirkungen ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet.

 

Die ausgelegten Unterlagen umfassen

den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 8 „Laubfeld“

den Entwurf der Begründung zum Bebauungsplan Nr. 8 „Laubfeld“

Es liegen folgende umweltbezogene Informationen vor:

    • Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Schreiben vom 29.05.18: Hinweis, dass lösliche Gesteine nicht ausgeschlossen werden können
    • Hinweis, dass Bodenschutzbelange im Umweltbericht ausführlich beschrieben werden sollen und übergeordnete Planungsgrundlagen darzustellen sind.
    • Landkreis Schaumburg, Schreiben vom 30.05.2018:
    • Hinweis, dass die Entwässerung des Niederschlagswasser frühzeitig mit der Unteren Wasserbehörde abzustimmen ist
    • Faunistischer Fachbeitrag zur Brutvogeluntersuchung zum B-Plan Nr. 8 „Laubfeld“, b-paur, Dr. Hauke Ballasus
    • Umweltbericht (Sweco GmbH, im Rahmen der Bauleitplanung)            Vorhabens insbesondere auf die Schutzgüter
    •             Beschreibung und Bewertung der voraussichtlichen Umweltauswirkungen des
    • Schutzgut Mensch – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu den Auswirkungen auf das Schutzgut Mensch, Schallemissionen, Naherholung
    • Schutzgut Arten- und Lebensgemeinschaften – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu den Auswirkungen auf das Schutzgut Tiere und Pflanzen, zu Flächennutzungen, Biotoptypen im Geltungsbereich, Artenschutz und Beeinträchtigungsverbote, Strauch-Baumheckenpflanzung,
    • Schutzgut Boden – Es werden Aussagen getroffen zur Beeinträchtigung des Naturhaushalts durch Versiegelungen und Bodenveränderungen
    • Schutzgut Wasser – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Auswirkungen auf das Schutzgut Wasser, zur Grundwasserneubildungsrate, zur Versiegelung, zu vorhandenen Gräben
    • Schutzgut Klima/Luft – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zum Zustand, zur Bewertung und zu Auswirkungen auf die Schutzgüter, zu Kaltluftentstehungsgebieten, mikroklimatischen Folgewirkungen
    • Landschaftsbild – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zum Zustand, zur Bewertung und Auswirkungen auf das Schutzgut Landschaft, zu Eingrünungsmaßnahmen.
  • Schutzgut Kulturgüter und sonstige Güter – Es werden Aussagen getroffen zu Kulturgütern und Bodendenkmalen

Öffentliche Auslegung

Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 8 „Laubfeld“ und die Entwurfsbegründung liegen gem. § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 11.12.2018 bis einschl. 18.01.2019 während der Öffnungs- und Sprechzeiten im Dienst- und Verwaltungsgebäude der Samtgemeinde Rodenberg, Amtsstr. 5, 31552 Rodenberg, öffentlich aus.

Die Auslegungsunterlagen sind ferner im Internet auf der Seite der Samtgemeinde Rodenberg unter www.rodenberg.de/Bauleitplanverfahren einsehbar.

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich abgegeben werden.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplanes nicht von Bedeutung ist.

Der Gemeindedirektor

 

(Hudalla)