50. Änderung des Flächennutzungsplanes, Teilbereich 50.1 Messenkamp/Altenhagen II

Bekanntmachung

(mit Übersichtskarte)

 

Bauleitplanung Samtgemeinde Rodenberg

  1. Änderung des Flächennutzungsplanes, Teilbereich 50.1 Messenkamp/Altenhagen II

 Auslegungsbeschluss

 Der Rat der Samtgemeinde Rodenberg hat dem Entwurf der 50. Änderung des Flächennutzungsplanes, Teilbereich 50.1 Messenkamp/Altenhagen II, sowie dem Entwurf der Begründung mit Umweltbericht zugestimmt und die öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.

 

Plangebiet

 

Das Plangebiet liegt zwischen den Ortslagen Messenkamp und Altenhagen II und umfasst ca. 1,8 ha.

Der Planbereich ist in der Übersichtskarte dargestellt.

 

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung:

Ausweisung von Gemeinbedarfsflächen als zentralen Standort für ein Feuerwehrgerätehaus zur Sicherstellung des örtlichen Brandschutzes. Von der Gemeinde Messenkamp wurde die Aufstellung eines Bebauungsplanes beschlossen.

Umweltprüfung und Umweltbericht

Für die Belange des Umweltschutzes wird eine Umweltprüfung durchgeführt. Hierbei werden die voraussichtlichen Umweltauswirkungen ermittelt und in einem Umweltbericht beschrieben und bewertet.

 

Öffentliche Auslegung

Der Entwurf der 50. Änderung des Flächennutzungsplanes, Teilbereich 50.1 Messenkamp/Altenhagen II, mit Begründung und Umweltbericht sowie die wesentlichen bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen/Stellungnahmen liegen gem. § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 11. Dezember 2018 bis einschließlich 18. Januar 2019 während der Öffnungs- und Sprechzeiten im Dienst- und Verwaltungsgebäude der Samtgemeinde Rodenberg, Amtsstr. 5, 31552 Rodenberg, öffentlich aus.

Die Auslegungsunterlagen sind ferner im Internet auf der Seite der Samtgemeinde Rodenberg unter www.rodenberg.de/Bauleitplanverfahren einsehbar.

Während der Auslegungsfrist können Anregungen und Stellungnahmen abgegeben werden.

 

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Flächennutzungsplanänderung unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplanes nicht von Bedeutung ist.

 

Es wird zudem noch darauf hingewiesen, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 UmwRG gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 des UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

 

Folgende umweltbezogene Stellungnahmen/Informationen liegen vor:

Es liegen folgende umweltbezogene Informationen vor:

    • Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Schreiben vom 29.05.18: Hinweis, dass lösliche Gesteine nicht ausgeschlossen werden können
    • Hinweis, dass Bodenschutzbelange im Umweltbericht ausführlich beschrieben werden sollen und übergeordnete Planungsgrundlagen darzustellen sind.
    • Landkreis Schaumburg, Schreiben vom 30.05.2018:
    • Hinweis, dass die Entwässerung des Niederschlagswasser frühzeitig mit der Unteren Wasserbehörde abzustimmen ist
    • Faunistischer Fachbeitrag zur Brutvogeluntersuchung zum B-Plan Nr. 8 „Laubfeld“, b-paur, Dr. Hauke Ballasus
    • Umweltbericht (Sweco GmbH, im Rahmen der Bauleitplanung)            Vorhabens insbesondere auf die Schutzgüter
    •             Beschreibung und Bewertung der voraussichtlichen Umweltauswirkungen des
    • Schutzgut Mensch – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu den Auswirkungen auf das Schutzgut Mensch, Schallemissionen, Naherholung
    • Schutzgut Arten- und Lebensgemeinschaften – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu den Auswirkungen auf das Schutzgut Tiere und Pflanzen, zu Flächennutzungen, Biotoptypen im Geltungsbereich, Artenschutz und Beeinträchtigungsverbote, Strauch-Baumheckenpflanzung,
    • Schutzgut Boden – Es werden Aussagen getroffen zur Beeinträchtigung des Naturhaushalts durch Versiegelungen und Bodenveränderungen
    • Schutzgut Wasser – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zu Auswirkungen auf das Schutzgut Wasser, zur Grundwasserneubildungsrate, zur Versiegelung, zu vorhandenen Gräben
    • Schutzgut Klima/Luft – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zum Zustand, zur Bewertung und zu Auswirkungen auf die Schutzgüter, zu Kaltluftentstehungsgebieten, mikroklimatischen Folgewirkungen
    • Landschaftsbild – Es werden Aussagen getroffen bzw. Hinweise gegeben zum Zustand, zur Bewertung und Auswirkungen auf das Schutzgut Landschaft, zu Eingrünungsmaßnahmen.
  • Schutzgut Kulturgüter und sonstige Güter – Es werden Aussagen getroffen zu Kulturgütern und Bodendenkmalen Bei der Bearbeitung der Umweltprüfung wurden für die Ermittlung der Vorgaben aus Fachplanungen folgende Quellen und Verfahren berücksichtigt:- Regionales Raumordnungsprogramm des Landkreises Schaumburg (RROP Stand 2003) – Vorentwurf des Landschaftsrahmenplanes des Landkreises Schaumburg (2001) – Wirksamer Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Rodenberg 

 

  • Samtgemeinde Rodenberg
  • – Schutzgebietsdaten der Unteren Naturschutzbehörde Landkreis Schaumburg über Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale, FFH-Gebiete
  • – Landesraumordnungsprogramm Niedersachsen (LROP 2017)
  • – Regionales Raumordnungsprogramm des Landkreises Schaumburg (RROP Stand 2003) – Vorentwurf des Landschaftsrahmenplanes des Landkreises Schaumburg (2001) – Wirksamer Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Rodenberg- Schutzgebietsdaten der Unteren Naturschutzbehörde Landkreis Schaumburg über Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete, Naturdenkmale, FFH-Gebiete

Der Samtgemeindebürgermeister

(Hudalla)