Sterbefall

Anzeige eines Sterbefalls

Der Tod eines Menschen muss dem Standesamt spätestens am folgenden Werktag (hierbei gilt der Samstag nicht als Werktag) angezeigt werden. Für die Beurkundung eines Sterbefalles ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk der Tod eingetreten ist. Ist die Person im Krankenhaus verstorben, wird die ärztliche Bescheinigung und die Sterbeanzeige vom Krankenhaus ausgefüllt. Der Sterbefall kann auch von einem Bestattungsunternehmen angezeigt werden.

Falls nicht der Tod im Krankenhaus eintritt;

Wer ist verpflichtet, den Sterbefall anzuzeigen?

  • Grundsätzlich ist ein Familienangehöriger zur mündlichen Anzeige verpflichtet
  • Die Person, in deren Wohnung der Tod eingetreten ist oder
  • Jede Person, die beim Tod anwesend war oder vom Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Voraussetzungen:

  1. Urkunde des/der Verstorbenen (beglaubigte Geburts-/Heiratsurkunde oder Abschrift aus dem Familienbuch).
  2. Todesbescheinigung (wird vom Arzt ausgestellt).
  3. Gültiger Personalausweis/Reisepaß des Verstorbenen und des Anzeigenden.

Gebühren für die Sterbeurkunde:

Sterbeurkunden für die Krankenkasse, die gesetzliche Rentenversicherung, das Versorgungsamt und die Bestattung sind gebührenfrei. Die Ausstellung von Urkunden für den privaten Gebrauch ist gebührenpflichtig. Kosten 10 Euro (erste Urkunde), jede weitere Urkunde 5 Euro.

Hinweis:

In den meisten Fällen wird von den Angehörigen ein Bestatter beauftragt, der sich um die Abwicklung der Formalitäten kümmert. Er wird die erforderlichen Unterlagen beim Standesamt einreichen und erhält auftragsgemäß die Beerdigungserlaubnis und die gewünschten Urkunden.