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    Stichtag für die Festsetzung der Grundsteuer

    Das Stichtagsprinzip besagt, dass sich die Steuerpflicht und damit die Höhe der Grundsteuer ausschließlich nach den Verhältnissen zu Beginn des Kalenderjahres richtet. Änderungen, die während des Kalenderjahres eingetreten sind, können für die Grundsteuer erst vom nächsten Kalenderjahr an berücksichtigt werden. Falls im Laufe eines Jahres ein Gebäude bezugsfertig errichtet wird, ist die Grundsteuer trotzdem für das unbebaute Grundstück das ganze Kalenderjahr über zu entrichten. Erst durch eine Fortschreibung auf den 1. Januar, der der Bebauung des Gebäudes folgt, kann auch die Grundsteuer entsprechend erhöht werden; d. h. die Grundsteuer ist dann für das bebaute Grundstück zu bezahlen. Entsprechendes gilt auch beim Verkauf eines Grundstücks. Die Fortschreibung auf den neuen Eigentümer erfolgt ebenso erst auf den 1. Januar, des dem Verkauf folgenden Kalenderjahres. Andere Vereinbarungen (z. B. im Kaufvertrag) haben nur privatrechtliche Bedeutung für die Verrechnung der Grundsteuer zwischen dem bisherigen und dem neuen Eigentümer. Sie berühren aber nicht die Zahlungspflicht (Steuerschuld) gegenüber der jeweiligen Mitgliedsgemeinde.

     

    Antrag auf jährliche Zahlung der Grundsteuer

    Die Grundsteuer wird für das Kalenderjahr festgesetzt. Sie wird je zu einem Viertel ihres Jahresbetrages am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig.

    Kleinbeträge sind wie folgt fällig:

    – am 15. August mit ihrem Jahresbetrag, wenn dieser 15 Euro nicht übersteigt,

    – am 15. Februar und 15. August zu je einer Hälfte ihres Jahresbetrages, wenn dieser

    30 Euro nicht übersteigt.

    Auf Antrag des Steuerschuldners kann die Grundsteuer abweichend der oben genannten Fälligkeiten am 1. Juli in einem Jahresbetrag entrichtet werden. Der Antrag muss spätestens bis zum 30. September des vorangehenden Kalenderjahres gestellt werden. Die Änderung gilt ab dem 1. Januar des Folgejahres.

     

    Grundsteuerhebesätze

    Art

    Bemessungsgrundlage

    Abgabesatz / Euro

    Grundsteuer A (Landwirtschaft)

    Apelern

    Hülsede

    Lauenau

    Messenkamp

    Pohle

    Rodenberg

    Hebesatz

     

    310 v.H.

    310 v.H.

    310 v.H.

    390 v.H.

    310 v.H.

    400 v.H.

    Grundsteuer B

    Apelern

    Hülsede

    Lauenau

    Messenkamp

    Pohle

    Rodenberg

    Hebesatz

     

    320 v.H.

    320 v.H.

    320 v.H.

    390 v.H.

    320 v. H.

    400 v.H.

     

     

    Fragen richten Sie bitte an:

    Samtgemeindeverwaltung, Amtsstraße 5, 31552 Rodenberg, Steueramt,

    Frau Ilona Schaper, Tel.: 05723/705-22, Fax: 05723/705-50

    e-mail: i.schaper@rodenberg.de