Mikrozensus (Haushaltsbefragung) 2017

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

 

Seit 1957 werden Mikrozensusbefragungen durchgeführt, weil schnell und zuverlässig bevölkerungs- und erwerbsstatistische Daten und deren Veränderungen von Regierung und Verwaltung vom Bund und den Ländern benötigt werden. Bei dieser amtlichen statistischen Erhebung wird 1% aller Haushalte befragt.

 

Die Erhebung wird durch vom Amt ausgewählte Erhebungsbeauftragte mit Laptop durchgeführt. Sie haben einen amtlichen Ausweis, wurden in Ihre Aufgaben eingewiesen und sind über alle Angaben die ihnen bei ihrer Tätigkeit bekannt geworden sind, zur Verschwiegenheit verpflichtet.

 

Nach der Stichprobenauswahl vom Bundesamt, finden die Mikrozensus-Haushaltsbefragungen 2016 in unseren Gemeinden in verschiedenen Monaten statt. Folgende Gebiete sind zur Befragung vorgesehen:

 

 

Gemeindename                             Straße                                                Befragungsmonat

 

Stadt Rodenberg                            Schafrehre                                       Januar, 1. Hälfte

 

Stadt Rodenberg                            Bahnhofstraße                                 Februar, 1. Hälfte

 

Rodenberg, OT Algesdorf             Winzenburg                                      März, 1. Hälfte

 

Rodenberg                                      Jakobistraße                                    März, 1 Hälfte

 

Rodenberg                                      Am Kirchweg                                  Oktober, 1. Hälfte

 

Flecken Lauenau                            Coppenbr.Landstr.                         Juni, 2. Hälfte

 

Pohle                                                 Königsberger Straße                      Oktober, 2. Hälfte

 

 

Bedeutung des Mikrozensus

 

Die Ergebnisse des Mikrozensus sind von erheblicher Bedeutung für Politik und Gesellschaft. Sie dienen der Erkenntnis über die Lebensverhältnisse der Bevölkerung, so zum Beispiel der Erkenntnis von sozialen Problemen in ihrer zahlenmäßigen Bedeutung. Diese Kenntnisse sind Voraussetzung für eine effektive Förderung gerade solcher Bevölkerungsgruppen, die in besonderem Maße der staatlichen Unterstützung und Fürsorge bedürfen (z.B. Kinder, Kranke, Erwerbslose u.a.m.).

 

Was wird gefragt

 

Gefragt werden im wesentlichen allgemeine Angaben (z.B. Geschlecht, Geburtsjahr, Familienstand), Angaben zur Erwerbstätigkeit und einer evtl. Arbeitssuche, Angaben zur Aus- und Weiterbildung, Angaben zur Kranken- und Rentenversicherung sowie schließlich Angaben zum Lebensunterhalt.

 

Wie wird ausgewählt

 

Für diese Befragung werden in einem Jahr nach einem mathematischen Zufallsverfahren 1% aller Wohnungen in Deutschland ausgewählt. Dieses Zufallsprinzip bei der Auswahl ist entscheidend dafür, dass aus den Angaben von nur 1% Bevölkerung auf die für die gesamte Bevölkerung zutreffenden Verhältnisse geschlossen werden kann. Stichprobenergebnisse sind aber nur dann zulässig, wenn die Auswahlanordnung genau eingehalten wird; so kann Ihr Haushalt nicht gegen einen anderen getauscht werden: Ihre Mitarbeit ist erforderlich.

Eine einmal ausgewählte Wohnung bleibt normalerweise 4 Jahre nacheinander in der Stichprobe. Wer während des Zeitraums dort wohnt, ist nach dem Mikrozensusgesetz verpflichtet, die im Gesetz bestimmten Angaben zu machen.

 

Keine Befreiung von der Auskunftspflicht

 

Der Mikrozensus ist eine amtliche Erhebung, bei der der Gesetzgeber im Mikrozensusgesetz (MZG) für den überwiegenden Teil der Fragen eine Auskunftspflicht festgesetzt hat. Der Auskunftspflicht unterliegen alle Personen, die in der ausgewählten Wohnung einen Wohnsitz haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Befreiung von der Auskunftspflicht grundsätzlich nicht möglich ist.

 

Pflicht zur Geheimhaltung, Daten ausschließlich Rohmaterial für Hochrechnung

 

Dieser Auskunftspflicht steht die unbedingt Geheimhaltungspflicht Ihrer Angaben seitens der amtlichen Statistik gegenüber. Sobald die erforderlichen Angaben im statistischen Landesamt vollständig und richtig vorliegen werden Name und Anschrift von eigentlichen Daten getrennt und vernichtet; insofern kann auf Angaben des Vorjahres nicht mehr zugegriffen werden. In der Aufbereitung der Daten gehen – vollkommen anonym – nur noch die von Ihnen gemachten Angaben ein. Diese sind unverzichtbares „Rohmaterial“ zur Ermittlung der hochgerechneten Ergebnisse.

Aus den hochgerechneten Ergebnissen sind keine Rückschlüsse auf die einzelne Auskunft und damit auf die vom jeweiligen Bürger gemachten Angaben mehr möglich.

 

Es kommt auf jede Auskunft an, auch auf ältere Mitbürger

 

Bei dem geringen Stichprobenumfang kommt es auf jede Auskunft an, auch auf die Angaben der älteren Menschen, wenn die hochgerechneten Ergebnisse die wahren Verhältnisse in der Bevölkerung widerspiegeln sollen. Bei nicht Erwerbstätigen, besonders bei ältern Personen, fallen umfangreiche Fragenblöcke weg, wie der Fragenblock über eine gegenwärtige Erwerbstätigkeit und der über die Arbeitssuche. Zur Erleichterung der Beantwortung der Fragen wird die Erhebung durch ehrenamtlich tätige Interviewer unterstützt.

 

 

 

Bei weiteren Fragen können Sie sich gern beim Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen informieren.

Internet: http://www.lskn.niedersachsen.de

 

 

Ihr Bürgerserviceteam der Samtgemeinde Rodenberg

Gebühren für Wasser und Abwasser 2017

1.Wassergebühr

Die Wassergebühr wird nach der Menge (cbm) des durch Wasserzähler ermittelten Verbrauchs und einer Gebühr für den Wasserzähler berechnet. Für die Vorauszahlung wird der Vorjahresverbrauch zu Grunde gelegt.

 

Wassergebühr:                                              1,25 Euro + 7,0% MwSt je m³

Zählergrundgebühr:

bis 5 m³/h                     56,07 Euro/Jahr + 7,0 % MwSt.

bis 10 m³/h                  112,15 Euro/Jahr + 7,0 % MwSt.

bis 20 m³/h                  224,30 Euro/Jahr + 7,0 % MwSt.

Verbundzähler          616,82 Euro/Jahr + 7,0 % MwSt.

 

Die Samtgemeinde Rodenberg empfiehlt, die Wasserzähler in regelmäßigen Abständen

– mindestens monatlich – zu kontrollieren. Größere Verbrauchsabweichungen können auf einen Defekt an Ihrer Wasserleitungsanlage hinweisen, der ggf. zu hohen Gebühren führen kann.

 

  1. Kanalbenutzungsgebühr

Die Kanalbenutzungsgebühr bemisst sich nach dem Frischwasserverbrauch und beträgt

                                                                     2,60 Euro je m³.

 

Für die Kanalbenutzung wird eine sog. Schmutzwassergrundgebühr erhoben, welche sich nach der Größe des vorhandenen Frischwasserzählers bemisst.

 

Schmutzwassergrundgebühr:     

bis 5 m³/h                            30,00 Euro/Jahr

bis 10 m³/h                           60,00 Euro/Jahr

bis 20 m³/h                         120,00 Euro/Jahr

Verbundzähler                    324,00 Euro/Jahr

Samtgemeinde – Leinenzwang ab 01.04.

Ab dem 1. April müssen Hunde in Niedersachsen wieder an die Leine. Denn dann beginnt die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit, die dreieinhalb Monate dauert.

Bis zum 15. Juli gilt die besondere Schutzzeit in Waldgebieten und der übrigen freie Landschaft. Geregelt wird die besondere Schutzzeit in Paragraph 33 der niedersächsischen Wald- und Landschaftsordnung. Zu den Bereichen, in denen Hunde angeleint werden müssen, zählen auch Wege und Straßen, die an Grünflächen, Weiden und Wäldern entlang führen.

Das Gesetz soll gerade geborene Rehkitze oder brütende Vögel vor freilaufenden Hunden schützen. Ein ganzjähriger Leinenzwang besteht übrigens in Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten.

Rentenberatung vor Ort

Jeden 1. Donnerstag im Monat findet die regelmäßige Sprechstunde des Versicherungsältesten der Deutschen Rentenversicherung im Rathaus  nach Terminvereinbarung (05723-705-0) statt. Herr Günter Klingenberg bietet seine Beratung kostenlos in allen Fragen der Rentenversicherung an.

Die Versicherungsunterlagen und der Personalausweis sind mitzubringen. Nächster Termin: Do., 06.04.2017