Krötenwanderung Frühjahr 2015

Praktizierter Amphibienschutz an den Straßen des Landkreises Schaumburg
Wiie in jedem Jahr setzen mit den jetzt ansteigenden Temperaturen wieder die Wanderbewegungen der Amphibien (Kröten, Frösche, Molche) zu ihren Laichgewässern ein. In vielen Fällen ist dieses für die Tiere mit dem Überqueren von Straßen verbunden. Die Wanderbewegungen erstrecken sich über einige wenige Wochen. Voraussetzung sind Wärme und Feuchtigkeit, wobei nochmals plötzlich eintretende Kälteeinbrüche den Zeitraum etwas verlängern können. Konzentriert treten diese Wanderungen in den Abendstunden bzw. Nächten auf. Die langsame Fortbewegungsart der Tiere führt dazu, dass etliche hundert Amphibien auf unseren Straßen jährlich totgefahren werden.

Um dieses zu vermeiden, werden provisorische Schutzanlagen an Straßen errichtet. Dies geschieht durch Aufstellen von Amphibienschutzzäunen. Tägliches Absammeln ist hierbei zwingend erforderlich. Ein besonderer Dank gilt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die eine Betreuung der Zäune nicht möglich wäre.

 

Die untere Naturschutzbehörde bittet alle Autofahrer/innen, an solchen Strecken die Geschwindigkeit anzupassen und Rücksicht zu nehmen, um die Betreuer/innen bei ihrer Arbeit nicht zu gefährden!

 

Einige Straßenverläufe im Landkreis Schaumburg sind besonders stark von den Wanderbewegungen betroffen. Da in diesen Fällen anderweitige Schutzmaßnahmen durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht geleistet werden können, wird beim Einsetzen der sog. “Amphibienlaichwanderung” eine Sperrung der Strecken für ca. 3-4 Wochen in den Nachtstunden angeordnet. Diese werden zum Schutz dieser besonders geschützten Tiere veranlasst, um die letzten größeren Amphibienpopulationen im Landkreis zu sichern.

Folgende Straßen/Straßenabschnitte im Landkreis sind bereits für einige Stunden, von ca. 18.30 Uhr am Abend bis zum nächsten Morgen um 6.00 Uhr bzw. nach der Umstellung auf die Sommerzeit von ca. 19.30 Uhr bis 7.00 Uhr, gesperrt:

 

• Die K 61 zwischen Messenkamp und Nienstedt

• die Mithoffstraße in Rodenberg

• die Straße “Harrl” von Hausnummer 5 bis zum Wendeplatz der ehemaligen Gaststätte “Waldschlösschen”

“Ausweichstraßen” stehen in allen Bereichen zur Verfügung!

Leider sind in der Vergangenheit des Öfteren die Sperrungen missachtet oder Schranken sowie Schilder mutwillig beschädigt worden. Aufgrund dessen wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass solche Handlungen, abgesehen von der Ver-kehrsgefährdung, eine Ordnungswidrigkeit darstellen, die ein Bußgeldverfahren nach sich ziehen würden.

Zudem möchte die Untere Naturschutzbehörde darauf hinweisen, dass auch verkehrsbeschränkende Maßnahmen an der B 65 (Ortsumgehung Stadthagen), an der Abfahrt zur Jahnstraße angeordnet sind, da ein Zaunaufbau nicht realisiert werden konnte. In In dem Abfahrtsohr wird die Geschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt, da eventuell querende Amphibien nur dann noch eine Überlebenschance haben. Autofahrer werden gebeten, diesen Bereich vorsichtig und mit Rücksichtnahme auf Amphibien zu durchfahren.

(Quelle: Landkreis Schaumburg)

Deistertag am 26. April 2015

 

deister

Die abwechslungsreichen Landschafts- und Kulturräume des Deister eignen sich ideal für Wanderer jeder Altersgruppe und Leistungsstufe, zu Fuß oder auf dem Fahrrad. Im prächtigen Mischwald haben Rot-, Reh- und Schwarzwild, Dachs und Fuchs ein ungestörtes Zuhause. Über den Baumwipfeln und Feldern ziehen Mäusebussard, Habicht und Gabelweihe majestätisch ihre Kreise. Der Forst des Höhenzugs besteht vor allem aus Buchen, Eichen, Eschen und anderen Laubbäumen, mitunter durchsetzt von Nadelgehölzen wie Fichte und Douglasie. Je nach Bodenbeschaffenheit wechselt der Bestand zwischen Perlgras-Buchenwald, Farn-Buchenwald und Eichen-Hainbuchenwald.

Die Deisterkommunen freuen sich auf Ihren Besuch!

 

Samtgemeinde – Leinenzwang ab 01.04.

Ab dem 1. April müssen Hunde in Niedersachsen wieder an die Leine. Denn dann beginnt die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit, die dreieinhalb Monate dauert.

Bis zum 15. Juli gilt die besondere Schutzzeit in Waldgebieten und der übrigen freie Landschaft. Geregelt wird die besondere Schutzzeit in Paragraph 33 der niedersächsischen Wald- und Landschaftsordnung. Zu den Bereichen, in denen Hunde angeleint werden müssen, zählen auch Wege und Straßen, die an Grünflächen, Weiden und Wäldern entlang führen.

Das Gesetz soll gerade geborene Rehkitze oder brütende Vögel vor freilaufenden Hunden schützen. Ein ganzjähriger Leinenzwang besteht übrigens in Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten.

Rentenberatung vor Ort

Jeden 1. Donnerstag im Monat findet die regelmäßige Sprechstunde des Versicherungsältesten der Deutschen Rentenversicherung im Rathaus statt.

Herr Günter Klingenberg bietet seine Beratung kostenlos in allen Fragen der Rentenversicherung an.

Die Versicherungsunterlagen und der Personalausweis sind mitzubringen.

Nächster Termin: Do., 02.04.2015