Satzung zur 1. Änderung der Örtlichen Bauvorschrift zum Bebauungsplan Nr. 34 „Mailand“

Aufstellungsbeschluss

 Der Flecken Lauenau hat die Einleitung des Änderungsverfahrens der 1. Änderung der Örtlichen Bauvorschrift zum Bebauungsplan Nr. 34 „Mailand“ und die öffentliche Auslegung gemäß § 84 NBau0 i.V.m.§ 3 (2) BauGB beschlossen. Dieser Beschluss wird hiermit gemäß

  • 2 Abs. 1 Satz 2 Baugesetzbuch (BauGB) bekannt gemacht.

Räumlicher Geltungsbereich

Der Geltungsbereich ist analog des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 34 „Mailandweg“. Dieser ist in der nebenstehenden Übersichtskarte dargestellt.

 Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung

Der Bebauungsplanes Nr. 34 „Mailand“ wurde bereits im Jahr 1993 rechtskräftig. Im Baugebiet sind heute noch wenige Bauplätze frei, die nunmehr in eine Entwicklung überführt werden können. Seit der Aufstellung des Bebauungsplanes haben sich die Rahmenbedingungen gewandelt bzw. das Gebiet hat sich zu großen Teilen bereits entwickelt. Um der Entwicklung der restlichen Flächen eine breitere Basis zu geben, ist eine Änderung der im Bebauungsplan integrierten Örtlichen Bauvorschrift (ÖBV) notwendig.

Die wesentliche Änderung der ÖBV betrifft die Aufhebung der Festsetzung von bestimmten Dachfarben. Die ÖBV sieht in ihrer Ursprungsfassung ausschließlich Dächer mit roten bis rotbraunen Pfannen vor. Innerhalb des Gebietes selbst und in direkter Nachbarschaft befinden sich jedoch verschiedene Haustypen mit unterschiedlich gedeckten Dächern. Der Anteil der Schwarz/Braun/Anthrazit gedeckten Dächer ist gleichgewichtet mit den rot eingedeckten Dächern und überwiegt heute sogar. Im Rahmen der Änderung soll eine Anpassung der Örtlichen Bauvorschrift mit dem Herausnehmen einer Aussage zu Dachfarben erfolgen und diese Einschränkung zukünftig nicht mehr Bestandteil der Örtlichen Bauvorschriften sein.

Die Änderung der Satzung erfolgt im vereinfachten Verfahren gemäß § 13 BauGB. Von einer frühzeitigen Behörden– und Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs.1 und § 4 Abs.1 wird abgesehen. Gem. § 13 Abs. 3 BauGB wird von der Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von dem Umweltbericht gem. § 2 a BauGB und von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von der zusammenfassenden Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB abgesehen.

Eine Überwachung der Umweltauswirkungen gem. § 4 c BauGB ist gem. § 13 Abs. 3 BauGB nicht vorgesehen. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich.

 

Beteiligung der Öffentlichkeit

 

Der Entwurf der Örtlichen Bauvorschrift sowie die dazugehörige Begründung liegt gem. § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 04.09.2018 bis einschl. 05.10.2018 während der Öffnungs- und Sprechzeiten im Dienst- und Verwaltungsgebäude der Samtgemeinde Rodenberg,

Amtsstr. 5, 31552 Rodenberg, öffentlich aus.

Die Unterlagen können auch über das Internet auf der Seite der Samtgemeinde Rodenberg unter http://www.rodenberg.de/bauleitplanverfahren abgerufen werden.

Während der Auslegungsfrist können Anregungen und Stellungnahmen abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplanes nicht von Bedeutung ist.

 

Der Gemeindedirektor

Janisch

 

 

 

Öffnungs- u. Sprechzeiten:

Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Montag bis Mittwoch 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr