Bauleitplanung Flecken Lauenau – Bebauungsplan Nr. 55 „Im Hausweidenfeld“

Auslegungsbeschluss

 

Der Flecken Lauenau hat dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 55 „Im Hausweidenfeld“ sowie dem Entwurf der Begründung zugestimmt und die öffentliche Auslegung gem. § 3 (2) Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.

 

Räumlicher Geltungsbereich

 

Das Plangebiet liegt in der Gemarkung Lauenau und umfasst einen Bereich zwischen der Gartenstraße und der Straße Im Hausweidenfeld.

Das Plangebiet ist in der nebenstehenden Übersichtskarte dargestellt.

 

Allgemeine Ziele und Zwecke der Planung

Zur Sicherung der Kinderbetreuung im Flecken Lauenau soll ein neuer Kindergarten errichtet werden.

Dafür ist der Bereich zwischen den Straßen Im Hausweidenfeld und der Gartenstraße vorgesehen. Östlich der vorhandenen Einrichtung „Kindergarten Rappelkiste“ stehen für einen Neubau noch Flächen zur Verfügung. Die bereits vorhandene Kindertagesstätte möchte sich auf verfügbaren Flächen erweitern um dem gesteigerten Bedarf an Kinderbetreuungsangebot gerecht zu werden. Da die Fläche im östlichen Teilbereich momentan nicht genutzt wird, ist der Flecken Lauenau bestrebt, die planungsrechtlichen Grundlagen für die Nutzung als Kindergarten zu schaffen und die Erarbeitung des Bebauungsplanes durchzuführen.

 

Öffentliche Auslegung

Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 55 „Im Hausweidenfeld“ und die Entwurfsbegründung liegen gem. § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom 10.07.2018 bis einschl. 10. 08.2018 während der Öffnungs- und Sprechzeiten im Dienst- und Verwaltungsgebäude der Samtgemeinde Rodenberg, Amtsstr. 5, 31552 Rodenberg, öffentlich aus.

Die Unterlagen können auch über das Internet auf der Seite der Samtgemeinde Rodenberg unter http://www.rodenberg.de/bauleitplanverfahren abgerufen werden.

Während der Auslegungsfrist können Anregungen und Stellungnahmen abgegeben werden.

Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplanes nicht von Bedeutung ist.

 

Da die im Plangebiet zulässige überbaubare Grundfläche deutlich unter der gemäß § 13a BauGB maximal zulässigen Höchstgrenze von 20.000 m² liegt, kann die Aufstellung des Bebauungsplanes im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB (Bebauungsplan der Innenentwicklung) erfolgen.

Gem. § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB gelten die Vorschriften des vereinfachten Verfahrens

nach § 13 Abs. 2 und 3 Satz 1 entsprechend.

Es wird darauf hingewiesen, dass gem. § 13 Abs. 3 BauGB von der Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von dem Umweltbericht gem. § 2 a BauGB und von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, sowie von der zusammenfassenden Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB abgesehen wird. Eine Überwachung der Umweltauswirkungen gem. § 4 c BauGB ist gem. § 13 Abs. 3 BauGB nicht vorgesehen. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich.

 

 

 

Der Gemeindedirektor

gez.   Janisch

 

Öffnungs- u. Sprechzeiten:

Montag bis Freitag 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Montag bis Mittwoch 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Donnerstag 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr